macOS Virtualisierung: Die Apple-Server-Ära nach Xserve

Als Apple am 31. Januar 2011 den Xserve einstellte, wurde das Ende der Apple-Server-Ära prophezeit. Heute, 6 Jahre später, vermisst niemand den Xserve, der schon damals als teuer und ressourcenlastig galt. Für den professionellen Serverbetrieb besteht heute eine andere erfolgreich in der Praxis eingesetzte Lösung. Sie lautet; virtualisiertes macOS.

macOS Virtualisierung: Die Apple-Server-Ära nach Xserve

Als Nachfolgemodelle zum Xserve wurden der Mac Pro ( Tower-Version ) und der Mac mini mit separaten Server-Apps empfohlen. Doch beide eigneten sich nicht optimal für den professionellen Serverbetrieb. Besonders, da keiner der beiden Server über redundante Komponenten verfügte. Trotzdem lebt die Apple-Server-Ära weiter. Die praxisgeprüfte Lösung: macOS Virtualisierung

Die Vorteile von einer macOS Virtualisierung

  • Ausfallsicherer durch Cluster- und Failover-Fähigkeit
  • Optimierte Ressourcennutzung
  • Flexibilität bei der Ressourcenzuweisung ( CPU, RAM, Storage, Grafikspeicher, Netzwerk­adapter etc. )
  • Modular ausbau- und erweiterbar ( Server- und Storage-Hardware )
  • Snapshot-Möglichkeit
  • Bidirektionale Sicherheit ( Replikationsfunktion )
  • Mobilität der Systeme
  • Flexibilität durch Abkapselung von Hard- und Software
  • Vereinfachter Support
  • Verbesserte Backup- und Recovery-Möglichkeiten
  • Performantes Zugreifen auf gemeinsame Storage-Umgebungen mittels Fibre-Channel-Anbindung

Ein virtualisierter Server-Cluster vereinfacht das Leben Ihrer IT. Die gesamte Umgebung ist vereinheitlicht und wird von Ihren IT-Fachleuten mit den Ihnen vertrauten Tools verwaltet.

Die eingesetzte Hard- und Software

Apple besteht für eine Virtualisierung der eigenen Betriebssysteme auf der Nutzung von Apple-Hardware. Dies ist zwingend. Grundsteine für eine macOS Virtualisierung sind ESXi, der Hypervisor von VMware, zusammen mit dem aktuellen Mac Pro. Dieser ist offiziell VMware-zertifiziert und stellt somit die passende Hardware-Plattform dar.

Die Virtualisierung und Migration von OS X 10.6 bis und mit macOS Sierra hat unser Kompetenzzentrum Apple Solutions bereits erfolgreich umgesetzt. Ältere FileMaker-Datenbanken oder InDesign-Server können ohne Einschränkungen und ohne zwingendes Software- / System​-Update in eine virtuelle Maschine migriert werden. 

Hardware-Insellösungen mittels Mac-Pro- ( Tower-Version ) oder Mac-mini-Servern können Sie nun stetig abbauen und durch professionelle Systeme erweitern und damit optimieren.

Damit auch Ihr Serverraum weiterhin professionell erscheint, empfehlen wir ein, Rack-Einbaukit eines Drittherstellers, das vier Höheneinheiten umfasst und worin bis zu zwei Mac Pros nahtlos eingebaut werden können.   

Ihr Ansprechpartner

macOS Virtualisierung: Die Apple-Server-Ära nach Xserve

Philippe Lindegger

CEO & Co-Owner, Head of System Engineering

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