Wireless-Netzwerke planen und integrieren (1)

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Erfahren Sie in unserer zweiteiligen Serie, wie Sie Ihr Unternehmensnetzwerk optimieren können. Beitrag 1 behandelt das richtige Erstellen eines Anforderungskataloges und die Planung der WLAN-Infrastruktur.

Wachsende Datenmengen und immer weitere mobile Geräte in der modernen Geschäftsumgebung führen zu vermehrter Nutzung des Unternehmensnetzwerks. Für den Einsatz von Laptops, Tablets oder Smartphones im Geschäftsumfeld ist eine einfach zu verwaltende Wireless-Infrastruktur unabdingbar. Diese muss vor allem leistungsfähig sein. Besonders wichtig sind auch die Stabilität und Verfügbarkeit des firmeninternen WLAN-Netzwerks für den mobilen Benutzer. Dabei muss die WLAN-Infrastruktur sorgfältig geplant, richtig dimensioniert und technisch einwandfrei integriert werden.

Erstellen eines Anforderungskatalogs

Als erster Schritt bei WLAN-Projekten müssen die Anforderungen an die geplante Wireless-Infrastruktur definiert werden. Darunter fallen typische Fragestellungen wie: 

  • Wer soll zukünftig vom WLAN profitieren können?
  • Welche Anwendungen sollen dabei genutzt werden?
  • Wie viele und welche Art von mobilen Endgeräten erwarte ich zukünftig in meinem Netz?
  • Welche Ansprüche bezüglich Verfügbarkeit und Datendurchsatz müssen erfülllt werden?
  • Welche Aspekte bezüglich Datensicherheit müssen berücksichtigt werden? 

Auch die Aufmerksamkeit auf allfälliges Wachstum ist wichtig. Mögliche zukünftige Anforderungen müssen mit eingeplant werden. Je detaillierter und genauer der Anforderungskatalog ausfällt, desto eindeutiger lassen sich daraus die technischen Voraussetzungen für den Bau der WLAN-Infrastruktur ableiten.

Planen der WLAN-Infrastruktur

Stehen die Erwartungen fest, kann mit der Planung begonnen werden. Dieser Prozess soll Aufschluss über die Position der Access-Points und ihre erwarteten technischen Eigenschaften bringen. Hierfür werden zuerst die Büroräumlichkeiten besichtigt. So ergibt sich ein erster Eindruck über die baulichen Voraussetzungen. Die Beschaffenheit von Wänden, Decken und Inneneinrichtung spielt für die Ausbreitung des WLAN-Signals eine entscheidende Rolle. Ebenfalls wichtig ist eine Analyse der bestehenden Netzwerk-Infrastruktur. Der Bau eines WLAN-Netzes kann oft zusätzliche Kosten für Gebäudeverkabelung und Netzwerk-Infrastruktur verursachen.

Als nächstes wird die ideale Positionierung der Access-Points bestimmt. Daraus lässt sich das benötigte Mengengerüst ableiten. Dabei hilft eine WLAN-Analysesoftware. Ein abschliessender Bericht gibt Aufschluss über die Anzahl und Platzierung der Access-Points.

Schliesslich wird die mathematisch berechnete Positionierung der Access-Points vor Ort abgeglichen und allenfalls optimiert. 

Lesen Sie im Oktober in Beitrag 2: Integration, Inbetriebnahme, Kontrolle und Feinjustierung des neuen WLAN-Netzes.

 

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