Schule Büron nun mit flexibler IT-Lösung

Der Lehrplan 21 sieht den IT-Unterricht bereits auf Primarschul-Ebene vor. Ein guter Grund für die Verantwortlichen der Schule Büron sich mit dem eigenen IT-Konzept auseinanderzusetzen und Neuerungen anzustreben.

Künftige Anforderungen an die Infrastruktur an Schulen

Wie in vielen andern Schulen, traf man auch in Büron auf eine klassische statische IT – also ältere stationäre PCs sowie einen klassischen Domänen- und Fileserver. Diese gängigen IT-Umgebungen sind schwerfällig sowie mühsam und nur mit externer Hilfe zu betreuen.

Veränderte Arbeitsbedingungen für den Lehrkörper oder die Administration sowie die Anforderungen durch den Lehrplan 21 geben klare Rahmenbedingungen für die Infrastrukturen an Schulen vor.

  • mobile Geräte mit Tastatur (Tablets, Notebooks)
  • örtliche Unabhängigkeit durch vollständige WLAN-Abdeckung
  • Gerätekompatibilität zur bestehenden Unterrichts-Software
  • Unterscheidung zwischen Lehr- und Schüler-Geräten (unterschiedliche Geräte-Konfiguration)
  • Mengengerüst: 40 Schüler- resp. 20 Lehrer-Geräte

Des Weiteren wünschten sich die Verantwortlichen der Schule Büron:

  • Unabhängigkeit vom Kanton in IT-Angelegenheiten
  • Lokale Datenhaltung (möglichst wenig resp. keine Daten in der Cloud)
  • Zugriff auf Daten von unterwegs und zu Hause
  • Ein Ansprechpartner für alle ICT-Themen

Die Herausforderung: aus Alt mach Neu

Eine Infrastruktur nach den besonderen Ansprüchen einer Schule zu gestalten, birgt gewisse Hürden. Es galt nun den neuen Anforderungen gerecht zu werden und dabei ein eng geschnürtes Kostendach einzuhalten. Im Besonderen mussten folgende Punkte bedacht werden:

  • Bereitstellung eines flächendeckenden, skalierbaren WLANs, verteilt auf mehrere Gebäude
  • Zentrale Verwaltung der WLAN-Infrastruktur
  • Logische Trennung zwischen Schüler-, Lehrer- und Gast-Netzwerken
  • Ablösung und Erweiterung der bestehenden Netzwerk-Infrastruktur (Switches & Firewall)
  • Bereitstellung eines Web-Inhaltsfilters für Schüler
  • Bereitstellung einer Web-Security-Lösung zum Schutz vor Malware aus dem Internet
  • Remote-Zugänge auf lokale Daten für Lehrpersonen, Schulpflege & Behörden

Die neue IT-Umgebung der Schule: so sieht sie aus

Zusammen mit dem Schulleiter Beat Stirnimann wurden ein geeignetes Konzept erarbeitet. Im Zentrum soll zukünftig eine einfache und flexible IT-Lösung stehen.

Die Schulleitung entschied sich für HP Windows Laptops, einen einfachen Fileserver (NAS-Systeme) und ein leistungsfähiges, flächendeckendes W-LAN von Cisco-Meraki einzusetzen. Die neuen VPN-Zugänge ermöglichen den Lehrpersonen jederzeit auch von unterwegs auf wichtige Daten zuzugreifen.

Grosser Wert wurde beim Netzwerk und vor allem beim W-LAN auf eine strikte Trennung zwischen Lehrer, Schüler und Gastnetzwerk sowie auf Web-Inhaltsfilter für Schüler gelegt. Die stets aktuelle Software (Cisco Umbrella) gewährleistet zukünftig URL-und Malware Schutz.

Den Schülern stehen im Unterricht nun modernste Laptops zur Verfügung, welche sie für Übungen, Hausaufgaben oder ähnliches verwenden können. Die Zugänge wurden so konzipiert, dass die mobilen Geräte nach dem Gebrauch immer automatisch zurückgesetzt werden. Dadurch sollen zeitaufwendige IT-Supporte vermieden werden.

«Mit A&F haben wir einen verlässlichen IT-Partner gefunden, der uns jederzeit für Support oder zukünftige Anpassungen zur Verfügung steht.»
Beat Stirnimann, Schulleiter in Büron

Fazit

Die neue moderne Lösung konnte während den Sommerferien geplant und umgesetzt werden. Somit wurde der Schulunterricht nicht tangiert oder gestört. Die Umsetzung wurde ohne nennenswerte Probleme durchgeführt und das Budget konnte eingehalten werden. Die Infrastruktur ist nun einfacher zu bedienen und dies reduziert wiederum die Kosten.

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